Kindergarten und Pfarrsaal Heilig Blut Dinslaken, 2. Preis


Kindergarten und Pfarrsaal Heilig Blut Dinslaken, 2. Preis

01-model
01-model
02-model
03-model
01-Lageplan
01-Lageplan
02-Grund
03-ansichten1
04-ansichten2
05-schnitte
leer
leer
nicht-leer

Neubau Kindergarten und Pfarrsaal Heilig Blut Dinslaken

Wettbewerb, 2. Preis

Projektstandort: Dinslaken

Erläuterung

Über einen gemeinsamen Eingang werden der Kinder- garten und das Pfarrheim erschlossen. Im Windfang wird für das Pfarrheim der notwendige Raum zur Begegnung vor und nach den dort stattfindenden Veranstaltungen geschaffen und über diese Raumzone ist der Mehrzweckraum des Kindergartens zum Pfarrheim zuschaltbar. Der Kindergarten kann den Pfarrsaal für besondere Veranstaltungen und Aktionen mitnutzen.
Das Pfarrheim rückt zur Hagenstraße vor, in seiner besonderen Nutzung unterstrichen durch die Höhenentwicklung. Der Kindergarten öffnet sich mit den Gruppenräumen zum Außenbereich nach Süd-Osten. Damit liegen die Spielbereiche zur Sonne ausgerichtet. Die den Gruppen zugeordneten Schlafräume werden in den ruhigen Bereich nach Norden-Westen angeordnet.
Der Kindergarten mit Pfarrsaal soll in massiver Bauweise errichtet und mit Ziegelmauerwerk verblendet werden. Die Dachabdichtung wird durch eine extensive Begrünung geschützt.
Oberlichter im Bereich des Windfanges und jeweils über den Gruppenvorbereichen bringen zusätzliches Licht in das Gebäude und setzen Orientierungsakzente. Im Freibereich werden definierte Außenterrassen den einzelnen Gruppen zugeordnet. Ein Bewegungs- und Tastweg erschließt umlaufend die allgemeinen Spiel- zonen mit Sandbereichen und Spielgeräten. Wiesen- flächen mit Obstbaumbepflanzung sowie die Einfriedung mit Hecken sind weitere Bestandteile der Grünplanung.
Die Parkplätze sind am Zugang angeordnet und durch eine Einfahrt erreichbar, so dass durch die neue Stellplatzanlage möglichst wenige öffentliche Stellplätze entfallen.
Das städtebauliche Konzept für den Wohnungsbau an der Matthias-Claudius-Straße sieht ein Gebäude für Betreutes Wohnen im Norden mit Orientierung der Freiflächen nach Süden vor. Im Anschluss an den Kindergarten sind drei Doppelhäuser geplant, die in der Höhenentwicklung an den Kindergarten angepasst werden. Zwei Reihenhauszeilen mit Ost-West-Aus- richtung komplettieren die städtebauliche Figur. Die Doppelhäuser und eine der Reihenhauszeilen mit vier Wohneinheiten werden durch eine kurze Er- schließungsstraße mit Wendehammer erschlossen.